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Wer träumt nicht von seinem eigenen Whiskyfass, denn genau das bedeutet der Begriff Private Cask. Das eigene Fass wird bei der Destille des Vertrauens „gemietet“, unter Aufsicht befüllt und verkostet, oder ihr kauft euch direkt ein Fass und macht die ganze Arbeit allein zu Hause. Allerdings gibt es bei beiden Varianten einiges zu beachten. Was es genau zu beachten gibt und ob Private Cask im Trend liegt, erfahrt ihr hier.

Destille, Fass! Brave Destille!

Solltet ihr euch für ein eigenes Fass in einer Destille eurer Wahl entschieden haben, dann ist eine Anfrage bei dieser Destille das erste, was ihr tun müsst, um zu erfahren, wie teuer euer Fass wird. Und um das zu erfahren, müsst ihr viele Entscheidungen treffen:

 

  1. Angefangen bei der Größe des Fasses. Diese reicht von 40 Litern bis zu 110 Litern, dabei ist zu beachten: Je größer das Fass, desto kostspieliger. Ihr habt euch für eine Größe entschieden?
  2. Gut, dann zur Fassart. Was darf es sein? Ein Ex-Bourbon Fass, ein New-American-Oak-Fass? Oder doch ein Finishing Fass? Vielleicht Sherry oder Portwein? Hier gilt das Ex-Bourbon-Fass als günstigste Variante.
  3. Nach reiflicher Überlegung und Entscheidung des Fasstyps ist der nächste Schritt das Ausgangsdestillat. Die meisten Destillen bieten hier Ihren New Make, also ihren Frischgebrannten oder deren vorgereifte Whiskys an. Wenn ihr euch hier nicht sicher seid, welches Destillat ins Fass soll, empfehlen wir euch, vorher ein Tasting zu vereinbaren.
  4. Als Nächstes entscheidet ihr über die Lagerzeit (meist ein bis vier Jahre), wobei ihr hier zwischendurch auch nach Absprache mit der Brennerei das Fass besichtigen und probieren könnt.
Nachdem das Destillat dann voll ausgereift ist, könnt ihr euren Whisky noch abfüllen und mit individuellem Namen und Logo auf dem Etikett bedrucken lassen. Ab 4.000 Euro seid ihr bei der günstigsten Variante schon mit dabei. Wenn ihr es allerdings etwas kostspieliger und extravaganter mögt, dann sind euch keine Grenzen gesetzt.

Stillgestanden, Private Cask!

Ein eigenes Fass bei euch daheim? Das geht und ihr müsst euch nicht an die Fassgrößen von großen Whisky-Destillen halten. Ihr habt nämlich den großen Vorteil, dass ihr euch euer Fass selbst auswählen könnt, denn wer hat schon Platz für ein 40 Liter Fass oder sogar ein 100 Liter Fass. Günstige kleinere Fässer gibt es schon ab 30 Euro auf Amazon zu kaufen. Diese rangieren dann bis maximal 10 Liter, was nicht heißt, dass ihr euch nicht für ein größeres Fass entscheiden könnt. Alles andere läuft genauso ab wie in der Destille, ihr müsst das Ganze nur selbst machen, Destillat befüllen, Lagern und Abfüllen.

Private Cask: Trend oder nicht , das ist hier die Frage

Für den Privatgebrauch zu Hause eignen sich die kleineren, günstigeren Fässer, die ihr nicht im Keller vergessen solltet, falls ihr sie dort lagert. Im Gegensatz dazu, werden die Private Casks in der Destille gehegt und gepflegt. Das ist sicherlich auch ein kostspieliger Luxus, den ihr euch da leisten wollt. Viele Whisky Liebhaber sagen, Private Casks wären der „Heilige Gral“ unter den Whiskys, aber dabei kann man viel falsch machen, wenn das Ergebnis nicht den Vorstellungen entspricht. Deswegen solltet ihr euch auch zweimal überlegen, ob ihr euch ein Private Cask anschafft oder nicht. Am Ende zählen sowieso nur das Ergebnis und der Geschmack, und wie viel Geld man dafür ausgeben möchte. Daher werden wir jetzt hier nicht darüber spekulieren, ob das Private Cask im Trend liegt, oder nicht, sondern verweisen nochmal auf unsere Kommentarfunktion und freuen uns auf eure Antworten.

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