Welcher Korken ist der Beste?

Erst einmal vorweg: Was ist ein Korken? Ein handelsüblicher Korken ist ein elastischer Flaschenverschluss aus Kork, der vorwiegend wasser- und gasdicht sein sollte. In Österreich nennt man das Ding auch Stoppel und in der Schweiz kann es auch ein Zapfen sein. Hier erfährst du, welche Arten von Korken es gibt und welcher Korken der beste ist.

Die Aufgabe eines Korkens

Ein Korken besteht, wie der Name schon sagt, normalerweise aus Kork. Der Stoff wird aus der Rinde der Korkeiche oder der Borke des asiatischen Amur-Korkbaums hergestellt.

Es gibt zwei Arten der Korkenherstellung. Zum einen der „Naturkorken“, bei diesem Prozess wird der Korken direkt aus der Rinde geschnitten, zum anderen den „Presskorken“, bei diesem Verfahren wird ein Granulat aus Korkstückchen und Leim oder Harz unter hohem Druck zusammengepresst.

Bei dem Einsetzen des Korkens wird dieser mit hoher Geschwindigkeit in die Flasche gepresst. Da der Korken vor dem Verkorken mit einem geringeren Durchmesser als der Flaschenhals, zusammengepresst wurde, kann sich der Korken danach ausdehnen und die Flasche wasser- und gasdicht verschließen.

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Kork als Nachwachsender Rohstoff

Dass es sich bei Korken aus Kork um eine nachwachsende Ressource handelt, ist ein Vorteil dieser Verschlussmethode. Naturkorken gelten außerdem als besonders langlebig.

Leider überwiegen die Nachteile eines solchen Korkens, weswegen vermehrt auf alternative Verschlüsse gesetzt wird. Nachteile dieser Korkart sind hohe Kosten für Naturkorken, die Tatsache, dass Kork mit den Jahren an Elastizität verliert und schrumpft, und der „Korkschmecker“, bei dem der Wein, bzw. Whisky, den Geschmack von Pappe annehmen kann.

Deswegen empfehlen wir Whiskyflaschen mit Korken aus Kork nicht liegend zu lagern, es sei denn, ihr mögt den Geschmack von Papier.

Gibt es Alternativen zu herkömmlichen Korkverschlüssen?

Korken aus Glas!

Glasverschlüsse wurden bereits im 17. Jahrhundert verwendet und mussten speziell für die Flasche geschliffen und festgebunden werden. Andererseits waren sie für eine breite Anwendung einfach zu kostspielig. Seit den 2000ern werden sie aber sehr wohl erfolgreich von einigen Firmen produziert. Zu den bekanntesten Herstellern zählt die Firma Vinolok. Der Verschluss ist in etwa genauso teuer wie ein Naturkorken.

Kronkorken für Whisky?

Kronkorken findet man meist bei Bierflaschen. Deshalb sei hier auch nur kurz erwähnt, dass der Metalldeckel die Abdichtung des Flüssigkeitsvolumens und den Gasaustausch mit der Atmosphäre, mittels Schaums oder Folien bestimmt. Whiskyflaschen mit Kronkorken sind eher seltene

Sind Korken aus Kunststoff für Whisky geeignet?

Korken aus Kunststoff gibt es seit Anfang der 1990er Jahre. Zu dieser Zeit wurde die Alternative zu Naturkorken populär. Um dem „Korkschmecker“ entgegen zu wirken, wurden sie aus einer Gummi- oder Teflon-Mischung synthetisiert.

Heutzutage kommen drei Herstellungsverfahren zur Anwendung:

1. Spritzgussverfahren: Beim Spritzgussverfahren werden die Stopfen einzeln aus Kunststoff-Granulat gegossen und sind meistens hart, sehr glatt und unflexibel.

2. Extrusions-Verfahren: Hierbei entsteht eine zähflüssige, geschäumte Kunststoffmasse, die durch eine Düse gepresst und die Stopfen von dem gebildeten Strang abgeschnitten werden.

3. Coextrusion: Bei diesem Verfahren wird eine homogene, geschäumte Kunststoffmasse in ein Rohr aus Kunststoff eingeführt. Das Rohr sorgt in diesem Fall für die strahlenförmige Elastizität des Verschlusses und machen diesen Verfahrenstyp als geeignetsten bezüglich Flexibilität, Dichtung und Gleichmäßigkeit.

Die Erfindung vom Schraubverschluss / Screw Cap

Der Schraubverschluss wurde 1926 von den „White Horse Distillers“ eingeführt. Durch diese Innovation verdoppelten sich die Verkäufe des schottischen Whiskys innerhalb von sechs Monaten.

Screw Caps, wie es im Englischen heißt, werden vorwiegend beim Wein verwendet und lösen dort nach und nach den veralteten Korken ab. Es wird vermutet, dass die luftdichte Versiegelung zur besseren Frische des Getränks führt.

Was kann man noch abschließend zu dem Thema sagen, außer das Korken aus Kork ein paar Defizite haben? Zwei Vorteile haben sie auf jeden Fall. Zum einen bestehen sie aus nachwachsendem Rohstoff und zum anderen ist da noch das schöne Plopp-Geräusch beim Öffnen der Flasche.

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