glen scotland

Folge 25 – Glen-zende Tröpfchen aus Schottland

Wer kennt das nicht. Man sitzt an einem regnerischen Tag in einem schottischen Bergtal fest und weiß im ersten Moment so rein gar nichts mit sich anzufangen. Doch nicht verzagen! Mit einem schönen schottischen Glen kann es noch ein toller Tag werden! Vorzugsweise im besten Alter. Und wer jetzt denkt, wir würden von etwas anderem als Whisky reden, hat die aktuelle Folge 25 – Glen-zende Tröpfchen aus Schottland unseres Whisky Podcast wohl noch nicht gehört.

  • helle tropische Früchte
  • Aromen von Banane und Melone
  • süß
  • Banane, Melone
  • Vanille
  • langer Abgang mit süßen Noten
  • anhaltende Würze
  • florale Noten
  • Vanille und Malz
  • helle Früchte
  • Vanille
  • Kräuternoten
  • mittellanges Finish
  • würzig
  • ein Hauch von Zitrusfrüchten

Destille(n) der Folge 25 – Glen-zende Tröpfchen aus Schottland im Portrait

The Glenrothes distillery

Inhaber
The Edrington Group

Gründungsdatum
1879

Ø Liter Whisky pro Jahr
5,6 Mio. Liter

Master Destiller

  • Gordon Motion (ex)
  • Laura Rampling

Dauerbrenner

  • The Glenrothes 10 Year Old
  • The Glenrothes 12 Year Old
  • The Glenrothes 18 Year Old

Die Brennerei wurde 1878 von James Stuart & Co gebaut, der damals auch die nahe gelegene Brennerei Macallan bewirtschaftete. Whisky lief am 28. Dezember 1879, am selben Tag wie die Katastrophe von Tay Bridge, aus den Brennblasen. Die Brennerei selbst hatte einen wackeligen Start und eine turbulente Geschichte. Overproof Whisky ist notorisch leicht entzündlich und die Destillerie hat den Preis dafür bezahlt. 1896 begannen die Erweiterungsarbeiten an einem zweiten Malzofen und die Vergrößerung der Brennblasen von zwei auf vier, doch bevor die Arbeiten abgeschlossen waren, verursachte ein Brand im Dezember 1897 schwere Schäden. Bei einer schweren Explosion im Jahr 1903 erlitt die Brennerei weitere Schäden.

Im Jahr 1922 verursachte ein Feuer im Lagerhaus Nummer 1 den Verlust von 200.000 britischen Gallonen (910.000 Liter) Whisky. Ein weiterer Brand im Jahr 1962 bot die Möglichkeit zur Erweiterung und ein weiterer Umbau 1982 erweiterte die Destillierhalle auf fünf Wash Stills und fünf Spirit Stills.

Glenkinchie distillery

Inhaber
Diageo

Gründungsdatum
1837

Ø Liter Whisky pro Jahr
1,7 Mio. Liter

Master Destiller

  • Ramsay Borthwick

Dauerbrenner

  • The Glenkinchie 10 Year Old
  • The Glenkinchie 12 Year Old
  • The Glenkinchie Distiller’s Edition

Der Name ‘Kinchie’ ist eine Verfälschung von ‘De Quincy’, den ursprünglichen Besitzern des Landes. Seine Ursprünge gehen auf die Zeit um 1825 zurück, als es von den Brüdern John und George Rate gegründet wurde. Es ist wahrscheinlich, dass Glenkinchie die Milton Distillery ist, die zuvor in der Gegend aufgezeichnet wurde. Die Brüder benannten sie wahrscheinlich um 1837 um.

1853 gingen die Rate Brothers Konkurs und der Standort wurde in ein Sägewerk umgewandelt. 1881 wurde die Anlage wieder aufgebaut und die Whiskyherstellung unter Maj. James Grey wieder aufgenommen. 1969 stellte die Brennerei die Mälzung ihres eigenen Getreides ein und die Mälzereien wurden in ein Museum für Malt Whisky umgewandelt. Das Label Glenkinchie war bis 1989 relativ wenig bekannt, als United Distillers begann, es unter ihrer Marke Classic Malts zu vermarkten.

Im Jahr 2018 gab Diageo bekannt, 150 Millionen Pfund für die Modernisierung von Tourismuseinrichtungen auszugeben, darunter verbesserte Besucherzentren in Glenkinchie sowie Clynelish, Cardhu und Caol Ila, die die regionalen Stile in Johnnie Walker repräsentieren.

Du willst Mehr von unserem Whisky Podcast? Schottland ist natürlich nur eine Station. Hier gibt es noch mehr auf die Ohren!

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