Mit Folge 52 servieren wir euch ein Schmankerl aus dem Schwarzwald. Was dabei thematisch nicht fehlen darf, hängt in vielen Wohnräumen auf der Welt an der Wand. Wir glauben, dass wir euch des Rätsels Lösung nicht verraten müssen, oder? Oder doch? Was zum Kuckuck! Natürlich dreht sich nicht alles in der Folge um das liebe Federvieh, sondern auch um Holz, Feinkost und natürlich Whisky, wie eben in einem Whisky-Podcast so üblich! Viel Spaß mit Folge 52 – Was zum Kuckuck? 😉
Whisky aus dem Schwarzwald

- intensive Fruchtaromen
- ein wenig pfeffrig
- Toffee- & Karamellnoten
- Kaffeeröstung
- vanillige Süße
- weich
- leichte Süße
- Noten von Malz
- Trauben
- viel Sherry
- Trauben und Beeren
- dunkle Schokolade

- salziges Aroma
- Torfnoten
- Rauch und Seetang
- leicht fruchtig
- leicht
- etwas Süße
- mehr Karamell
- nussig & würzig
- kurzes Finish
- kräftig und rauchig
Destillerie(n) der Folge im Überblick
Black Forest Rothaus
Inhaber
Kooperation: Badische Staatsbrauerei Rothaus AG & Destillerie Kammer-Kirsch GmbH
Gründungsdatum
2006 (Start des Whisky-Projekts)
Ø Liter Whisky pro Jahr
Nicht öffentlich bekannt
Master Distiller
- Gerald Erdrich (Kammer-Kirsch)
Dauerbrenner (Core Range)
- Black Forest Rothaus Single Malt Whisky
- Black Forest Rothaus Single Malt Whisky Cask Strength
- Black Forest Rothaus Single Malt Whisky (div. Fass-Finishes)
Die Geschichte des Black Forest Rothaus Whiskys ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte einer Kollaboration zweier badischer Traditionsunternehmen. Die Idee entstand Anfang der 2000er Jahre, als die renommierte Badische Staatsbrauerei Rothaus, bekannt für ihr “Tannenzäpfle”-Bier, und die traditionsreiche Obstbrennerei Kammer-Kirsch aus Karlsruhe beschlossen, ihre Expertisen zu bündeln. Rothaus, gegründet 1791, liefert die Grundlage: eine speziell für den Whisky hergestellte Biermaische aus bestem Malz und dem berühmten weichen Brauwasser aus dem Schwarzwald. Die Destillerie Kammer-Kirsch, seit 1909 ein Meister in der Herstellung feiner Destillate, übernimmt die Veredelung. Im Jahr 2006 wurde schließlich der erste Black Forest Rothaus Single Malt Whisky auf den Markt gebracht und etablierte sich schnell als einer der bekanntesten deutschen Whiskys.
Die Herstellung ist ein Paradebeispiel für regionale Zusammenarbeit und handwerkliches Können. Die Basis-Maische wird in der Rothaus-Brauerei im Hochschwarzwald gebraut und anschließend zur Destillerie Kammer-Kirsch transportiert. Dort wird die Maische in kleinen Kupferbrennblasen schonend zweifach destilliert, ein Verfahren, das für weiche und komplexe Aromen sorgt. Eine Besonderheit ist die Reifung: Der New Make Spirit lagert hauptsächlich in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Darüber hinaus experimentiert Kammer-Kirsch erfolgreich mit verschiedenen Fass-Finishes, darunter ehemalige Sherry-, Portwein- oder Süßweinfässer, die dem Whisky zusätzliche Komplexität und einzigartige Geschmacksnoten verleihen. Das Klima der Region trägt ebenfalls zur besonderen Charakteristik der Reifung bei.
Der Black Forest Rothaus Single Malt hat sich in der Whisky-Welt, insbesondere im wachsenden Segment des deutschen Whiskys, einen festen Platz erobert. Er gilt als Pionier und Aushängeschild für die Qualität, die “Whisky aus Deutschland” erreichen kann. Die Kombination aus Brau- und Brennkunst macht ihn zu einem Unikat und zeigt eindrucksvoll das Potenzial solcher Synergien. Die Marke hat zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter wiederholt Medaillen bei den “World Whiskies Awards” oder der “International Wine & Spirit Competition (IWSC)”. Er wird von Kennern für sein ausgewogenes, malzig-fruchtiges Profil und seine hohe handwerkliche Qualität geschätzt und hat maßgeblich dazu beigetragen, deutschen Whisky auf der globalen Landkarte zu positionieren.