Folge 84 – Jim Beam Bourbon Sprizz: Harty Pard!

Die heutige Folge freut nicht nur Silvi, wie sich herausstellt. Die Rechnung für den Dosenspaß trägt nämlich Matthias. Zum großen Auftakt in den Sommer, genießen wir also dieses Mal etwas Neues, nämlich prickelnde Mixgetränke aus dem Hause Suntory Beam. Lüften wir nun endlich das Geheimnis: Es geht um Jim Beam Bourbon Sprizz. 3 Sorten, die sich laut Hersteller perfekt für einen lauen Sommerabend in der Natur eignen. Auch wenn Christian eine  Abneigung gegenüber dem Jim Beam Bourbon selbst hegt, ist er vom Geschmack der Kreationen durchaus überrascht. Die Vorstellung, im grünen Park mit Freunden zu sitzen und aus dem Nähkästchen zu plaudern, geht an keinem von uns vorbei. Viel Spaß mit Folge 84!

Aroma
  • erfrischend süß
  • fruchtiger Pfirsich
Geschmack
  • sommerlicher Pfirsich
  • leicht prickelnd
  • wie Sparkling Ice Tea mit einem Hauch Bourbon
Abgang
  • kurz
  • süß
  • Noten von Bourbon
Aroma
  • prickelnd süß
  • fruchtige Beeren
Geschmack
  • erfrischende Cranberry
  • leichte Heidelbeere
  • wie eine eisgekühlte Whiskylimonade
Abgang
  • kurz
  • süß
  • Noten von Bourbon
Aroma
  • saurer Apfel (saure Apfelringe)
  • leicht süßlich
Geschmack
  • erfrischender Apfel
  • ein Hauch von Granny Smith
  • wie ein sommerlicher Apfelkuchen
Abgang
  • kurz
  • süß
  • Noten von Bourbon

Destillerie(n) der Folge im Überblick

Jim Beam

Inhaber

Beam Suntory

Gründungsdatum

1795

Ø Liter Whisky pro Jahr

Nicht öffentlich bekannt (eine der größten der Welt)

Master Distiller

  • Fred Noe (7. Generation der Beam-Familie)

Dauerbrenner (Core Range)

  • Jim Beam Original (White Label)
  • Jim Beam Black (Extra-Aged)
  • Jim Beam Double Oak
  • Jim Beam Bourbon Sprizz (Ready-to-Drink)

Die Geschichte von Jim Beam ist tief in der amerikanischen Pionierzeit verwurzelt und beginnt mit Johannes “Jacob” Beam, einem deutschen Einwanderer, der 1795 sein erstes Fass Whiskey verkaufte. Seitdem wird das Handwerk von Generation zu Generation weitergegeben. Der wohl berühmteste Name der Familie ist James B. “Jim” Beam, der nach dem Ende der Prohibition im Alter von 69 Jahren die Destillerie in Clermont, Kentucky, in nur 120 Tagen wiederaufbaute. Ihm zu Ehren wurde die Marke 1943 offiziell in “Jim Beam” umbenannt. Heute, über 225 Jahre später, wird das Unternehmen von Fred Noe, dem Master Distiller der 7. Generation, geleitet und ist Teil des globalen Spirituosenkonzerns Beam Suntory.

Die Produktion von Jim Beam Bourbon folgt strengen traditionellen und gesetzlichen Vorschriften. Die Maische (Mash Bill) besteht aus mindestens 51 % Mais sowie Roggen und Gerstenmalz. Eine der wichtigsten und geheimsten Zutaten ist der hauseigene Hefestamm, der seit über 75 Jahren kultiviert und für jede einzelne Fermentation verwendet wird. Dieses Erbstück sorgt für den konsistenten und charakteristischen Geschmack von Jim Beam. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das natürlich durch Kalkstein gefilterte Wasser aus Kentucky, das eisenfrei ist und sich ideal für die Whiskyherstellung eignet. Nach der Destillation reift der Bourbon in neuen, ausgebrannten Fässern aus amerikanischer Weißeiche – der klassische Jim Beam White Label doppelt so lange wie gesetzlich vorgeschrieben.

Als die meistverkaufte Bourbon-Marke der Welt hat Jim Beam eine immense Bedeutung und prägt das Bild des amerikanischen Whiskeys weltweit. Die Marke dient für viele als Einstieg in die Welt des Bourbons und ist ein fester Bestandteil der amerikanischen Kultur. Mit einem breiten Portfolio, das von zugänglichen Standardabfüllungen und Ready-to-Drink-Produkten wie dem Bourbon Sprizz bis hin zu Premium-Small-Batch-Kollektionen wie Knob Creek oder Booker’s (die ebenfalls in der Jim Beam Destillerie hergestellt werden) reicht, bedient das Unternehmen ein breites Spektrum an Geschmäckern. Die zahlreichen internationalen Auszeichnungen für verschiedene Produkte der Marke bestätigen regelmäßig die hohe Qualität und das handwerkliche Können, das hinter dem Namen Jim Beam steht.

Fun Fact

Der Hefestamm der Familie Beam ist so wertvoll, dass der amtierende Master Distiller Fred Noe Berichten zufolge an den Wochenenden ein Glas davon mit nach Hause nimmt. So stellt er sicher, dass das über 75 Jahre alte Erbe der Familie selbst im Falle eines Brandes oder einer anderen Katastrophe in der Destillerie überleben würde.

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Grab The Glass

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